Just Schweiz AG, Walzenhausen

Projekt: Just Schweiz AG, Walzenhausen, Neubau & Erweiterung Fabrikation Bauherr: Just Schweiz AG, Hansueli Jüstrich, 9428 Walzenhausen Architekt: architekten rlc ag, Marcel Lutz, 9424 Rheineck Auftragssumme: 7.5 Mio. Bauzeit: Februar – Dezember

Neubau Mineralbad St.Margrethen

Projekt: Neubau und Sanierung Mineralbad St. Margrethen
Bauherr: ITW Ingenieurunternehmung AG, Alte Landstrasse 3, 9496 Balzers
Architekt: atm3 ag, Unterlettenstrasse 14, 9443 Widnau
Auftragssummer: Fr. 2‘150‘000.—
Bauzeit: Januar – September 2015

 

 

Rhein- Regulierung

Steinlibach ökologisch aufgewertet

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Schlussbegehung am Mündungsbereich des Steinlibachs. (Bild: pd)

Im Frühjahr dieses Jahres hat die Internationale Rheinregulierung (IRR) den Mündungsbereich des Steinlibachs in Rheineck vergrössern lassen. Gleichzeitig wurde auch die Kies-Entnahme an dieser Stelle verbessert.

 

RHEINECK. Vor den Bauarbeiten mündete der Steinlibach begrenzt durch Leitdämme in einem rechten Winkel in den Alten Rhein. Dies führte dazu, dass sich Kies und Sand häufig in der Schiffsrinne des Alten Rheins ablagerte und alle fünf Jahre ausgebaggert werden musste. Der links angelegte harte Uferschutz verhinderte zudem jegliche Dynamik im Mündungsbereich. Auch der Ablagerungsplatz für das Geschiebe war viel zu klein.

Mehr Platz für Kies und Sand

Mit Hilfe der baulichen Massnahmen wurde der Leitdamm des Steinlibachs verschoben. Folglich konnte das Delta verbreitert und mehr Platz für den anfallenden Kies und Sand geschaffen werden. Bereits im Juni-Hochwasser dieses Jahres hat sich der breitere Mündungsbereich bewährt. Gleichzeitig wurde mit der Vergrösserung ein wertvoller Lebensraum geschaffen. Dank der neuen flachen Böschungen kann die Bevölkerung den Mündungsbereich im Alten Rhein nun besser erkunden und erleben. Im Frühjahr 2012 beschloss die IRR zusammen mit Rheineck und Thal, dem kantonalen Forstamt, dem Rheinunternehmen und Vertretern von Naturschutzorganisationen, den Mündungsbereich zu vergrössern und die Kies-Entnahme zu verbessern.

Ökologische Aufwertung

Erklärtes Ziel war es, den wertvollen Lebensraum ökologisch aufzuwerten. So beauftragte die IRR das Ökobüro Oeplan, ein Aufwertungsprojekt für die Delta-Entwicklung im Mündungsbereich des Steinlibachs auszuarbeiten. Im Frühjahr 2015 wurden die Bauarbeiten durch die Firma Gautschi AG ausgeführt. Die Massnahmen wurden von der IRR über den Kredit «Endgestaltung Alter Rhein» finanziert. (pd)

Naturmusem St. Gallen

Der Neubau des Naturmuseums steht nun ohne Gerüst da und gibt einen unverstellten Blick auf den wuchtigen Baukörper frei. Deutlich sichtbar ist nun auch die grosse Anschrift des Gebäudes und im Streiflicht kommt die Kanülierung der Fassade so richtig schön zur Geltung.
Nun wird die Gebäudetechnik eingebaut. Bis die ersten Ausstellungsbereiche bezugsbereit sind, wird es noch einige Monate dauern. Parallel dazu planen wir den Umzug und die Inneneinrichtung. Für die neue Dauerausstellung wird bei uns im Haus eine Vielzahl von neuen Tieren präpariert.

Chronik

Im September 2013 wurden die Bauarbeiten ausgeschrieben und die Detailplanung der neuen Dauerausstellung in Angriff genommen.

Am 6. Februar 2014 fand der Spatenstich für das Neue Naturmuseum statt.

Am 3. Juli 2015 konnte das Aufrichtefest gefeiert werden.

Seit Oktober 2015 ist die Gebäudehülle dicht.

Berufs Orientierungs- Tag 2016

Bericht Berufsorientierungstag vom
Mittwoch 18. 11. 2015
im Kundenmaurermagazin der Gautschi AG
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Um 13.45Uhr sind bereits die ersten Schüler auf dem Vorplatz des Gautschi-Areals
eingetroffen. Um 14.00Uhr warten wir noch auf die fehlenden Schüler. Mit ca. 3   Minuten
Verspätung sind dann auch noch welche Spätzünder dazu gestossen.
René Köppel begrüsst alle Teilnehmer und auch die Lehrperson Jürg Weder im Namen des
VRB (Verband Rheintaler Baumeister) zum Berufsbildungstag.
Insgesamt haben sich 19 Schüler angemeldet. Erschienen sind deren 16 Personen.
Nach einer kurzen persönlichen Vorstellung von René Köppel und Mario De-Marchi, wurde
den Teilnehmern der Beruf des Maurers in einer kurzen PowerPoint-Präsentation näher
gebracht und erläutert.
Nach dem theoretischen Teil hat sich die gesamte Gruppe ins Maurermagazin verschoben,
um dort in zwei Gruppen eine praktische Arbeit auszuführen.
Die praktische Arbeit bestand aus zwei Posten. Auf der einen Seite konnten die
Jugendlichen selbst eine Maurer mit Kalksandstein erstellen und auf der anderen Seite
wurde aus Überzug eine 40×40 cm grosse Zementplatte erstellt.
Die Postenarbeiten wurden von zwei Lernenden der Gautschi AG (Yannick Lenherr und
Moses Morga) vorbereitet und begleitet.
Sehr schnell sah man, wer schon mal handwerklich gearbeitet hat oder einfach handwerklich
geschickt ist. Einige Schüler könnte man jetzt schon als Maurer anstellen…
Es hatte wirklich eine handvoll Schüler, für die der Beruf Maurer das Richtige wäre. Im
Umgang mit dem Werkzeug, in der Körperhaltung, etc.
Vermehrt stellen wir fest, dass die Bauberufe für die jungen Leute nicht mehr so interessant
sind. Wir hoffen, durch diesen Anlass wieder einige junge Leute für den Beruf des Maurers
zu begeistern und sind zuversichtlich die Lehrstellen abzudecken.
Nach zwei Stunden harter Arbeit hatten sich alle einen kleine Imbiss verdient. Anschliessend
konnten alle noch Fragen stellen und Unterlagen zum Maurerberuf entgegen nehmen. Als
Erinnerung an diesen Nachmittag bekam auch jeder Schüler ein Präsent, bestehend aus
Maurerkelle, Hammer, Zimmermannsbleistift, Meter und einer Kappe.
Somit ging ein erfüllter Nachmittag zu Ende, in der Hoffnung, dass sich der eine oder andere
überlegt, in den Beruf Maurer einzusteigen.

 

St. Margrethen, 23.11.15
Mario De- Marchi